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Donnerstag, 2017-07-27

Die Geschichte des NABU Herten

In Deutschland gehen unsere Wurzeln über 100 Jahre zurück auf das Jahr 1899, in dem der Deutsche Bund für Vogelschutz (DBV) von Lina Hähnle (1851-1941) in Giengen an der Brenz, Württemberg, gegründet worden ist.
Anlass war unter anderem der Abschuss von Silberreihern zur Nutzung seiner Federn für eine Modeerscheinung der damaligen Zeit, was den majestätischen Vogel an den Rand der Ausrottung brachte. Die Liebe zur Vogelwelt war in weiten Kreisen so stark verwurzelt, dass diese Organisation in Deutschland fast flächendeckend Zulauf bekam.
Ihre Zielsetzung lautete: „in umfassendster Weise zum Wohle unserer nützlichen Vögel wirken." Hierzu wurden Gebiete in Deutschland angekauft, als Schutzzonen ausgewiesen und betreut. Gleichrangig stand daneben die Aufklärungsarbeit in der Presse.

In Herten war es ebenfalls einer Frau - Käthe Robitsch – zu verdanken, die vor 52 Jahren diese Ziele des Vogelschutzes aufgriff und hier den ersten DBV-Verein im Kreis Recklinghausen gründete.
Vogelkundliche Wanderungen, Publikationen und Mitgliederversammlungen sorgten damals schnell für einen stetigen Mitgliederzuwachs.

Nach der Wiedervereinigung 1990 hat unser Verband sich den neuen Namen -Naturschutzbund Deutschland - zugelegt und seine Aktivitäten stark ausgeweitet.

Die weltweite Bedrohung der Landschaft, der Pflanzen- und Tierwelt und die Umweltprobleme durch uns Menschen selbst haben unsere Aufgabenstellung so verändert, dass auch die Namensänderung unseres Verbandes unausweichlich war.
In unserem modernen Logo ist dennoch unsere Tradition weiterhin verankert:
NABU für Mensch und Natur